Redewendungen und Ironie

Christine Preißmann, eine Ärztin mit dem Asperger-Syndrom, die auch Vorträge hält, erzählte vor einiger Zeit von einem Kongress, auf dem der Dozent davon sprach, dass in jenem Ort um 18:00 Uhr „die Bordsteine […] hochgeklappt“ würden. Sie nahm diese Redewendung wörtlich und erkundigte sich sogleich dieses „Vorgangs“.

Ein häufiges Problem unter Autisten ist, dass Redewendungen oft wörtlich genommen werden, obwohl sie anders gemeint sind. Auch ich gehe dieser Problematik oftmals „auf den Leim“. Was „jemandem einen Bären aufbinden“ bedeutet, weiß ich inzwischen, beim „erweisen eines Bärendienst“ dachte ich noch bis vor kurzem, das Gegenteil wäre gemeint, also zu jemandes Unterstützung kräftig anpacken, da ein Bär ja stark ist, aber nichts da. Die Bedeutung ist vollkommen gegensätzlich. Wie man darauf kommen soll? Da hilft wohl nur, eine Redewendung nach der anderen zu lernen.

Es ist quasi Segen und Fluch zugleich, dass ich in Bildern denke. Was Redewendungen angeht ist es oftmals nachteilig, da ich mir so bestimmte Dinge bildlich vorstelle, die eigentlich im übertragenen Sinne gemeint sind.

Ironie kann für uns Autisten leider ebenfalls „zum Fallstrick werden“. Ich verwende diese Form der Kommunikation selbst gelegentlich, da ich es für ein gutes Mittel zur Auflockerung eines verbalen Dialogs halte (auch wenn manche, die es mit der Psychologie etwas übertreiben, behaupten, wer Ironie verwende, wäre nicht in der Lage, normal zu kommunizieren). Leider erkenne ich es oftmals nicht, wenn jemand Ironie verwendet, sodass ich dann genau das Gegenteil des Gemeinten verstehe. Auch umgekehrt kommt es vor, dass andere nicht merken, wenn ich „ironisiere“ und denken dann ebenfalls, ich würde das Gesagte so meinen.

Jene „anderen“ sind nicht etwa Autisten wie ich, die Probleme mit der Erkennung von nonverbalen Signalen haben, das Problem ist, das ich intuitiv offenbar auch kaum Nonverbales aussende, aber kann man sich denn nur mit funktionierenden Spiegelneuronen verstehen? Missverständnisse sind schon mal vorprogrammiert.

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Einkaufen – eine nützliche Qual

Das Einkaufen ist bei mir ein Thema für sich.

Ich fahre eigentlich gerne mit dem Hänger (einer von der Art, wie man sie im Osten noch immer häufiger sieht als einen Trabant) am Fahrrad durch die Gegend. Mal ist er mit Zeitungen und Prospekten beladen, mal mit drei verschiedenen Blechblasinstrumenten und der Notentasche und regelmäßig eben auch mit Einkäufen.

Wenn das Einkaufen doch nur aus dem Fahrradfahren bestünde! Ich würde in diesem Fall täglich sogar weite Touren auf mich nehmen (, so wie bei der Flut im Sommer 2013, wo Pegau und Groitzsch voneinander abgeschnitten waren und ich mitsamt dem Hänger ins mittlerweile um die 20 Kilometer entfernte – bevor der Tagebau kam, waren es nur sieben Kilometer – Hohenmölsen zum Einkaufen gefahren bin).

Doch leider gibt es da noch die Supermärkte an sich, für so manchen Autisten schon fast eine „Höhle des Schreckens“. Grelle (,manchmal sogar brummende) Leuchtstoffröhren, die den Raum durchschneiden und das laute Piepen der Scanner an der Kasse sind da nur zwei Dinge, die mir in Supermärkten Probleme bereiten. Soziale Interaktion fiel mir schon immer schwer und leider lässt sich das auch an der Kasse nicht völlig vermeiden.

Regelmäßig kommt das Versprechen, alle Filialen einer Supermarktkette seien gleich eingeräumt, ich bin aber sicher nicht der erste, dem auffällt, dass dem leider nicht so ist. Für mich ist es schrecklich, wenn ich ein Produkt, dass ich an seinem angestammten Platz vermute, nicht mehr finde, weil der Laden umgeräumt worden ist. Da ich fast immer genau die gleichen Produkte kaufe, fällt es mir sehr schwer, auf einmal mit etwas anderem Vorlieb zu nehmen.

Verständlicherweise bin ich dann froh, es hinter mir zu haben. Leider geht es ja nicht, ohne einzukaufen, da man sonst vergeblich darauf warten kann, dass einem das Essen durchs Fenster ins Haus schwebt.

Immerhin brauche ich keinen Einkaufszettel. Da ich in Bildern denke, brauche ich lediglich eine virtuelle Tour durch meine Vorratsschränke machen, so weiß ich dann genau, was ich noch brauche.

Visuelles Denken Teil II

Dies ist die Fortsetzung des Beitrages über das Denken in Bildern.

Wer visuell denkt, hat häufig etwas zu lachen. Von sämtlichen ausgesprochenen Dingen werden im Kopf Bilder ausgelöst, die dann manchmal wirklich witzige Vorstellungen erzeugen können. Auch ich erlebe das immer wieder, zum Beispiel, als ich vor vielen Jahren an einer Bläserrüstzeit im niedersächsischen Neetze teilnahm. Der Dirigent beschrieb dort einmal einen jämmerlichen Trompetenklang mit den Worten: „Das klingt wie ein toter Hund über ‚m Gartenzaun.“ Und schon war das Bild in meinem Kopf, über das ich noch heute gelegentlich lachen muss: ein toter Hund mit heraushängender Zunge, über einem Holzlattenzaun hängend.

Ich frage mich dann, wie andere Menschen, die nicht in Bildern denken, sich so etwas ebenfalls bildlich vorstellen können, ob sie die Bilder dann bloß bewusst erzeugen müssen? Ich weiß es nicht, aber es wäre doch mal interessant, wenn Menschen mit unterschiedlichen Arten zu denken sich darüber austauschen könnten.

Im ersten Teil der Beitragsreihe habe ich bereits angedeutet, dass ich Schwierigkeiten habe, Dinge sprachlich auszuformulieren und vieles nur in gedanklichen Bildern ausdrücken könnte. Es ist tatsächlich so, dass es in meinem Kopf so etwas wie eine Übersetzungsmatrix gibt, welche die gehörte Sprache in Bilder umwandelt oder die Bilder in sprachliche Formulierungen. Wenn ich verbale Kommunikation wahrnehme, ist es für mich eigentlich erst mal nur ein Geräusch ohne Inhalt. Durch die „Übersetzungsmatrix“ wird es im Bruchteil einer Sekunde analysiert und in Bilder umgewandelt, sodass ich gefühlt sofort erfasse, was der Inhalt der verbalen Äußerung ist. Dieser Prozess kann aber auch mal etwas länger dauern, in diesem Fall brauche ich dann ein paar Sekunden, bis ich überhaupt verstehe, was gesagt wurde, so als würde man einer Fremdsprache zuhören, die man gut, aber noch nicht perfekt kann. Umgekehrt, also aus den Bildern selbst etwas sprachliches zu formulieren, ist es noch schwieriger. Die schriftliche Äußerung fällt mir wohl deshalb leichter, weil ich da nicht den Zeitdruck habe, in einer zwischenmenschlichen Kommunikation muss ich schneller reagieren, beim Schreiben habe ich einfach mehr Zeit, meine Sätze auszuformulieren.

So viele Dinge gibt es, die sich durch die Beschränkung unserer verbalen Sprache nicht wirklich ausdrücken lassen, in Bildern aber schon. Nehmen wir mal einen Satz, der vermeintlich aus einer These und einer Antithese besteht: „Wo andere nur ein Chaos sehen, erkennen Autisten ein System – wo andere Ordnung empfinden, sehen Autisten nur Chaos.“ Das klingt auf jeden Fall nach einem interessanten Beitragstitel und geht man nur nach der verbalen Sprache, erscheint es so, als würde sich bei dieser Doppelthese ein Widerspruch ergeben. Stellt man es sich jedoch in Bildern vor, handeln beide Thesen von jeweils völlig anderen Themen und plötzlich ergibt es einen Sinn.

Visuelles Denken

„The world needs all kinds of minds.“ („Die Welt braucht alle Arten des Denkens.“) Dieser Satz stammt von Temple Grandin, einer bekannten Autistin, die in Bildern denkt.

Es gibt verschiedene Arten zu denken, ob in Worten, in Zahlen oder eben in Bildern, letzteres trifft auf mich zu. Unter Autisten, hochbegabten und hochsensiblen Menschen gibt es auffallend viele visuelle Denker.

Was versteht man nun genau unter dem Denken in Bildern? Temple Grandin beschreibt es so, dass etwas ähnliches abläuft, wie auf der Bilderseite von Google. Fällt also ein bestimmtes Stichwort wie beispielsweise „Dachziegel“, laufen in ihren Kopf Bilder ab, wo sie schon überall Dachziegel gesehen hat. Ich habe ähnliche Erfahrungen gemacht, allerdings kann ich nun nicht alles in meinem Kopf aufrufen, was ich schon mal gesehen habe. Bevor ich den Film über Temple Grandin gesehen habe, dachte ich, alle Menschen würden in der Art und Weise denken wie ich.

Für mich ist das visuelle Denken zum Beispiel beim Einkaufen sehr praktisch. Wenn ich im Supermarkt bin, unternehme ich einfach einen virtuellen Rundgang durch meine Küchenschränke und den Kühlschrank und weiß dann, was ich noch so brauche; so spare ich mir obendrein den Einkaufszettel!

Auch zu meinen geographischen Spezialinteressen gehört das Denken in Bildern fest dazu. Nicht nur dass ich mir einen Weg, den ich gefahren bin, nach dem ersten Mal merken kann, ich muss da auch immer wieder über eine Situation bei der Chorprobe schmunzeln, wir sangen gerade ein Stück, dass ich auswendig konnte, in meinem Gehirn waren dementsprechend noch genügend Kapazitäten frei. Ich rief also in meinem Kopf eine dreidimensionale Landkarte der Region zwischen Hohenmölsen und Lützen auf und plante den Trassenverlauf meiner selbst erdachten B 177 unter Einbeziehung des Reliefs – und sang dabei einfach weiter. Manchmal unternehme ich in Gedanken eine virtuelle Führerstandsmitfahrt mit meiner ebenfalls selbst ausgedachten Hohenmölsener S-Bahn.

Ich stoße allerdings auch immer wieder auf die Nachteile dieser Art des Denkens. So habe ich häufiger Schwierigkeiten, Dinge sprachlich auszuformulieren, schriftlich kann ich mich da weit besser ausdrücken. Es müsste so etwas geben, wie ein telepathisches Kommunizieren in Bildern, ungefähr wie bei den Cairn (einer Spezies aus dem Star Trek-Universum, zu sehen in der Episode: „Ort der Finsternis“ aus Star Trek: Das nächste Jahrhundert). Verbale Kommunikation ist für mich sozusagen nicht die Muttersprache, auch wenn ich im normalen Alter sprechen gelernt habe.

Das visuelle Denken dürfte auch einer der Gründe sein, warum ich in der gymnasialen Oberstufe im schriftlichen Bereich solche Probleme hatte. In sämtlichen Aufgabenstellungen der Klausuren standen sogenannte Operatoren wie „Erörtern Sie…“„Erläutern Sie…“„Interpretieren Sie…“, „Analysieren Sie…“ und noch viele andere, wer die Oberstufe besucht hat, weiß sicher, was ich meine. Ich hatte jedenfalls keine Ahnung, was die da eigentlich von mir wollten, für mich waren diese Formulierungen zu abstrakt und irgendwie doch alle gleich. Hinzu kamen noch meine Schwierigkeiten als Autist, mich in andere hineinzuversetzen, was sich auch hier zeigte. Ich schrieb jedenfalls jedesmal völlig am Ziel vorbei und wunderte mich, warum außer mir niemand damit Probleme zu haben schien. Auch die Lehrer waren ratlos und ich konnte mich nur noch mithilfe einer verstärkten mündlichen Mitarbeit retten.

Generell sollten die Schulen noch deutlich nachbessern, visuell denkende Schüler als solche zu erkennen und den Unterricht auch an deren Bedürfnisse anzupassen, angefangen damit, mehr mit Zetteln zu arbeiten, da ausschließlich verbal geäußerter Unterrichtsstoff von einem Schüler, der in Bildern denkt, deutlich schlechter verarbeitet werden kann, ich spreche da aus eigener Erfahrung.

Hier die Fortsetzung

Warum haben Autisten Spezialinteressen?

Insbesondere Asperger-Autisten entwickeln – meist schon in ihrer Kindheit – oft Spezialinteressen, manche nur eines, aber die meisten mehrere. Für neurologisch-typische Menschen kann es manchmal unverständlich sein, wie jemand in solchem Maße in einem Interessensgebiet „versinken“ kann, dass ihn oder sie nichts anderes mehr zu interessieren scheint. Auch das sehr umfangreiche Wissen, was mit diesem Spezialinteresse erworben wurde, erstaunt die meisten Leute, die damit konfrontiert werden, sehr.

Manche Eltern fragen sich dann: „Warum kann der nicht einfach mal mit anderen Kindern spielen?“ Auf diese Frage erwartet jene Person in der Regel keine Antwort, aber die Fragestellung ist natürlich berechtigt.

Wir Autisten nehmen diese Welt häufig als laut und chaotisch war und brauchen dann etwas, wo wir entspannen können und wo uns vor allem niemand stört. Ich würde zum Beispiel bei der Ausübung meiner Spezialinteressen keinen anderen Menschen mit einbeziehen wollen, eine Ausnahme ist das Spezialinteresse Star Trek, wo ich mit meiner Schwester manchmal das Ratespiel mache, dass eine Star Trek: Voyager-Episode genannt wird und der andere, sagen muss, worum es in der Folge geht. Allerdings erzähle ich gerne anderen von meinen Spezialinteressen, zum Beispiel präsentiere ich dann stolz meine Pläne eines S-Bahn-Netzes (inklusive Umgehungsstraßen und Autobahnzubringer) für die Kleinstadt Hohenmölsen im Süden Sachsen-Anhalts (ein Projekt, das nie jemand verwirklichen wird, da es einfach zu teuer wäre und keiner die weggebaggerten Dörfer wieder aufbaut, die ich in die Pläne mit einbezogen habe). Wenn ich (als visuell denkender Mensch) mir dann die Bahnhöfe, die Strecken, die Brücken und die S-Bahn-Triebwagen vorstelle, dann ist alles um mich herum vollkommen egal und ich kann für einen Moment sämtliche Sorgen und Probleme des Alltags ausblenden.

Wenn ich dann gerade keine Idee habe, mit welchem Spezialinteresse ich mich beschäftigen könnte, weiß ich dann nicht viel mit mir anzufangen. Insgesamt habe ich aber relativ viele Spezialinteressen, also finde ich meist irgendwas (da kann ich mich dann entscheiden zwischen Star Trek, Geographie, Bahnstrecken, Autismus, Radio oder Komponieren).

Während „normale“ Menschen ihre Zeit und Energie für die Gemeinschaft mit anderen einsetzen, üben wir Autisten, da uns ersteres meist nicht leicht fällt, stattdessen unsere Spezialinteressen aus. Es hat auch Vorteile, wenn man, sobald ein Ort genannt wird, sämtliche umliegende Dörfer aufzählen kann. 🙂

Die Sache mit dem Vergessen…

Man sagt Autisten häufig nach, ein besonders gutes Gedächtnis zu haben.
Die meisten Leute haben da Szenen aus dem Film „Rain Man“ mit Dustin Hoffman im Kopf, wo „Raymond Babbit“, einer der Hauptcharaktere, ganze Telefonbücher innerhalb eines Tages auswendig gelernt hat.
Als Vorbild diente hierbei der Savant Kim Peak (, der übrigens nicht einmal ein Autist war).
Aber wie ist es nun wirklich mit den Gedächtnisleistungen der Autisten beschaffen?
Zuallererst ist natürlich jeder von Autismus betroffene Mensch so individuell wie ein neurologisch-typischer auch, es ist also schon mal schwierig, eine Pauschalaussage zu treffen.
Von mir selbst kann ich sagen, dass ich mir Dinge sehr gut visuell und akustisch merken kann, das war es dann aber auch schon.
Das sich mein Gedächtnisaufbau in dieser Art und Weise von dem der meisten Menschen unterscheidet, habe ich schon lange vermutet, aber genau wusste ich es erst, als ich meine Mutter vor ein paar Monaten mal fragte, wie sie sich Dinge merkt. Die Antwort war die, welche ich erwartet hatte: „Als Information.“
Und genau das ist es, was ich nicht kann.
Ich bin in der Lage, manche Telefonnummern, die ich nur einmal gehört habe mein ganzes Leben lang zu behalten, mich durch einen einzigen Blick auf die Landkarte in einem fremden Gebiet zurechtzufinden (wenn ich ein Auto hätte, würde ich also auch nie ein Navigationsgerät benutzen) oder Musikstücke von zehn Minuten Länge, nachdem ich sie ein paar Mal gehört habe, auswendig auf der Trompete wiedergeben zu können (ich bin momentan kurz davor, das komplette „Magnificat“ von Carl Philipp Emanuel Bach auswendig zu können).
Wenn mir aber jemand aufträgt, zum Beispiel am Sonntagabend Brot aus dem Gefrierfach zu holen, dann würde ich nie im Leben in der Lage sein mir das zu merken, außer es würde fest in meinen, Tages- oder Wochenablauf gehören.
Wenn ich es mir dann auf einen Zettel schreibe, vergesse ich auch, auf den Zettel zu schauen.
Ich könnte ja versuchen, mir das Gefrierfach mit dem Brot darin visuell oder das von der anderen Person Gesagte akustisch einzuprägen, nur müsste mein Gehirn dies, wenn es dann so weit ist, auch erst mal in verwertbare Informationen konvertieren, geschweige denn wissen, wann es denn nun abzurufen ist.
Zum Glück habe ich da für mich eine gute Lösung gefunden. Ich schrieb ja, dass es mit Zetteln nicht klappen würde – tut es doch, aber nur wenn ich den irgendwo anbringe, wo ich ihn garantiert nicht übersehen kann, was bei mir momentan die Schranktür ist. Dort schreibe ich alles drauf, was ich sonst vergessen würde. Das erspart mir auch so manche Panik, wenn ich am Überlegen bin, woran ich denn noch so denken muss oder was ich vielleicht vergessen haben könnte.
Auch mit Terminen verhielt es sich viele Jahre ähnlich, ich habe aber mittlerweile gelernt, mir diese akustisch oder visuell (manchmal auch beides, es ergänzt sich sehr gut) einzuprägen.
Ob es nun bei anderen Autisten ebenfalls so ist, weiß ich nicht, umso gespannter bin ich dementsprechend auf Rückmeldungen, ob sich vielleicht der eine oder andere darin wiederfinden konnte.
Insgesamt würde ich sagen, dass mein Gedächtnis ähnlich gut sein dürfte, wie das anderer Menschen, allerdings ist das, was mir in der Informationsmerkfähigkeit fehlt dafür im visuellen und akustischen Gedächtnis umso verstärkter.
Das führt dazu, dass sich schon viele Leute unfreiwillig lange Sketche von Dieter Hallervorden (natürlich wortwörtlich!) von mir anhören mussten. 🙂